Hof

Schnakenberg

Milchviehhaltung zwischen Grünland und Wümmewiesen

Der Betrieb Schnakenberg liegt in Bremen-Borgfeld – dort, wo die Stadt zunehmend ländlich wird und Wiesen, Weiden und landwirtschaftliche Flächen das Landschaftsbild bestimmen. Der Familienbetrieb bewirtschaftet rund 130 Hektar Fläche und hat seinen Schwerpunkt in der Milchviehhaltung.

Rund 130 Milchkühe gehören zum Betrieb. Gemolken werden sie mit zwei Melkrobotern. Mit dem Bau eines neuen Stalls im vergangenen Jahr hat die Familie einen weiteren wichtigen Schritt in die Zukunft des Betriebes gemacht und moderne Bedingungen für Tiere und tägliche Arbeit geschaffen.

Etwa zwei Drittel der Betriebsfläche sind Grünland. Dabei zeigt sich eine Besonderheit der Landwirtschaft rund um Borgfeld: Rund die Hälfte des Grünlandes wird intensiv für die Futtergewinnung genutzt, die andere Hälfte sind Naturschutzflächen. Landwirtschaftliche Nutzung und der Erhalt der besonderen Kulturlandschaft gehen hier unmittelbar miteinander einher.

Das verbleibende Drittel der Flächen wird als Ackerland bewirtschaftet. Angebaut werden vor allem Mais sowie Ackergras – ebenfalls wichtige Bestandteile der Futtergrundlage für die Rinder.

Auch die Nachzucht gehört zum Betrieb. Die weiblichen Jungtiere werden selbst aufgezogen, ein Teil der Färsen wird anschließend vermarktet.

Der Hof Schnakenberg zeigt damit beispielhaft, wie moderne Milchviehhaltung in Bremen heute aussehen kann: mit eigener Futtergrundlage, eigener Nachzucht, moderner Stalltechnik und einer Landschaft, in der Landwirtschaft und Naturschutz eng miteinander verbunden sind.

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Hintergrund: Das Format „Bremer Agrarnetzwerk“ ist ein Teil des Projektes „Wissenstransfer für die Landwirtschaft in Bremen“ und wird gefördert durch die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft.