Biohof
Sündermann
Landwirtschaft mit Herz, Handwerk und Zukunft
Mitten in den Wiesen von Bremen-Oberneuland liegt der Biohof Sündermann. Der Familienbetrieb verbindet traditionelle Landwirtschaft mit modernen Ideen und zeigt, wie regionale Lebensmittelproduktion heute aussehen kann.
Im Mittelpunkt stehen die Jerseykühe des Hofes. Die vergleichsweise kleine Rinderrasse ist für ihre besonders gehaltvolle Milch bekannt. Aus dieser Milch entstehen hochwertige Produkte, darunter der hofeigene Jerseykäse.
Die Weidehaltung spielt dabei eine zentrale Rolle. Sobald es Witterung und Flächen zulassen, verbringen die Tiere einen großen Teil des Jahres auf den Weiden rund um den Hof. Die Kühe nutzen dabei das Grünland, das die Landschaft in Bremen und dem Umland prägt. Gleichzeitig trägt die Bewirtschaftung dieser Flächen zum Erhalt der Kulturlandschaft bei.
Neben der Tierhaltung gehören auch die Pflege des Grünlandes und der Ackerbau zum Betrieb. Landwirtschaft bedeutet hier, im Rhythmus der Natur zu arbeiten. Wetter, Jahreszeiten und Pflanzenwachstum bestimmen viele Entscheidungen des Alltags.
Besonders prägend ist die enge Verbindung von Tradition und Zukunft. Mit Max Sündermann steht bereits die nächste Generation bereit, Verantwortung für den Betrieb zu übernehmen und ihn weiterzuentwickeln. Themen wie Agri-Photovoltaik, Klimaanpassung und die Zukunft der Landwirtschaft werden dabei genauso diskutiert wie die Frage, wie regionale Lebensmittelproduktion auch in den kommenden Jahrzehnten erfolgreich bleiben kann.
Der Biohof Sündermann steht damit beispielhaft für viele Familienbetriebe in Bremen: tief in der Region verwurzelt, offen für neue Entwicklungen und mit dem klaren Ziel, Landwirtschaft auch für kommende Generationen zu erhalten.
Kurz gesagt:
Jerseykühe, Weidehaltung, eigene Käseherstellung und eine Familie, die Landwirtschaft mit Überzeugung lebt – dafür steht der Biohof Sündermann.
Hier kommt ihr zur Webseite des Biohof Sündermann.
Hintergrund: Das Format „Bremer Agrarnetzwerk“ ist ein Teil des Projektes „Wissenstransfer für die Landwirtschaft in Bremen“ und wird gefördert durch die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft.